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Charlie und die Selbstliebe.

Charlie und die Selbstliebe.

Nach den Ballettösen Rebellen, Bea´s Flüsterforschung und ein Rezept gegen Rote Beete Aversion wirds heute zum Ende der Woche nochmal deep. Und das mit Charlie Chaplin, wer hätte das gedacht. Einer der einflußreichsten Komiker und Stummfilm Schauspieler des 20.Jahrhunderts hielt 1959 anlässlich seines 70. Geburtstags eine berührende Rede über Selbstliebe.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschah, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich „VERTRAUEN“.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine
eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man „AUTHENTISCH SEIN“.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört mich nach einem anderen
Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört weiter grandiose
Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem
Tempo. Heute weiß ich, das nennt man „EHRLICHKEIT“.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit was nicht
gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder
hinunter zog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “Gesunden Egoismus”,
aber heute weiß ich das ist „SELBSTLIEBE“.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer Recht haben zu
wollen, so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man „DEMUT“.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der
Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick wo ALLES stattfindet,
so lebe ich jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte
anforderte, bekam mein Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.
Wir brauchen uns nicht weiter vor
Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und
anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal
aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: „DAS IST DAS LEBEN“!

Redaktion
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Die Redaktion Make Yourself Move ist ein Onlinemagazin für Yoga, Meditation, Inspiration, Reisen und all die schönen Dinge im Leben, die uns wieder näher zu uns selbst bringen. Seit 2011 berichten wir über Yoga in allen Varianten, Spiritualität, Astrologie und Ernährung. Ein bunter Mix aus Interviews, Reportagen und Erlebnisberichten, die sich bodenständig, weltoffen und voller Leichtigkeit lesen lassen und auch gerne mal in der Tiefe berühren.

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