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Interview mit Susanne Kaloff

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Interview mit Susanne Kaloff

Als Teenager war Susanne nach eigenen Angaben 30 Jahre jünger. Heute, drei Jahrzehnte später, beglückt sie Magazine wie die Grazia, Brigitte oder die Welt am Sonntag mit ihren wundervoll selbstironischen Texten. Wenn sie nicht gerade wegen Marc Jacobs oder Céline anfängt zu transpirieren, verdrückt sie gerne mal einen Schafsjoghurt mit Honig, Blaubeere und Pecannüssen oder liest Bücher von Miranda July. Diese Woche hat sie sich zwischen all diesen Aktivitäten meinen Fragen gestellt.

Wie sieht ein typischer Tag bei Dir aus?
Och, der Tag sieht super aus. Ich selbst mache leider um 6 Uhr 40 meist einen weniger umhauenden Eindruck. Da muss ich nämlich täglich das Kind wecken, weil das Kind, das schon fast erwachsen ist, sonst wie seine Mutter verpennt. Nach vierzehn Litern Ingwerwasser, 6000 Zeichen Texten und Kopfstand bessert sich das eine Spur. Spätestens am Abend könnte ich mich meist selbst küssen.

Welches Beautygeheimnis hast Du?
Knutschen, bis man nicht mehr weiß, wie man heisst. Wenn grad nicht möglich, dann Expression Treatment von The Organic Pharmacy großflächig auf die Lippen schmieren.

Was bringt Dich ins Schwitzen?
Céline, Marc Jacobs und: Yoooga, hell yes! Seit zehn Jahre stehe, sitze, liege, hüpfe ich auf der Matte wie eine Irre. Ergebnis: Das wird schon.

Gesundes Lieblingsgericht? Sündiges Lieblingsgericht?
Schafsjoghurt mit Honig, Blaubeeren und Pecannüssen. Sündig? Nothing is wrong if it feels good.

Welche Charaktereigenschaft magst Du am liebsten an Dir?
Selbstironie. Hat mir schon oft das Leben gerettet.

Was war Dein glücklichster Moment?
Jetzt, gerade eben! (Ist natürlich gelogen, aber klingt so geil spirituell. Besser als: Die Geburt meines Sohnes vor fünfzehn Jahren, oder?)

Deine größte Motivation?
Meine Angst.

Welches Buch liegt aktuell auf Deinem Nachttisch?
Miranda July „Es findet Dich“

Wie warst Du als Teenager?
Dreissig Jahre jünger.

Dein Lieblingsort?
Der Sivananda Ashram auf Paradise Island/Bahamas und New York City, my love.

Hast Du ein Mantra oder Leitspruch?
Die ruhige See hat noch nie einen tapferen Seemann hervorgebracht

Deine Website: www.Grazia-Magazin.de

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undine
Undine Piepke
undine

Redakteurin MYM Ehemals Stylistin, PR-Beraterin und Vogue Redakteurin in New York, heute reisebegeistert, Yogini und Boxerin auf der Suche nach der Balance zwischen Om und Rock 'n' Roll! Hier gibt es jede Woche Interviews, Reiseberichte und die köstlichsten Gerichte, die man sich vorstellen kann.

F: mindstyle.magazin W: www.makeyourselfmove.de

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7 Kommentare auf “Interview mit Susanne Kaloff
  1. eileen sagt:

    Danke! Ich bin ja bekennende Schundmagazinleserin und liebe Susannes Kolumnen!

  2. Stefan Hiene sagt:

    Liebe Susanne, willst du mich heiraten? ♥ Ich will nämlich! Wie gut, dass meine Lieblingsgattin das versteht und auch bei den im Artikel erwähnten "Rohkostlings-Orgien" nicht nur die ein oder andere inspirierende Idee beisteuern, sondern selbige wohl auch gleich noch organisieren würde! 😀
    Und jetzt … einfach Susanne Kaloff genießen: http://www.welt.de/vermischtes/article113719090/Health-Snobs-meiden-den-Sex-mit-Fleischessern.html
    PS. Bekomme gerade die Rückmeldung, dass die Rohkostlings-Orgie längst geplant ist. Ohne mich zwar, aber immerhin!

  3. regina overkamp sagt:

    hallo frau kaloff,

    habe von meiner freundin eine „alte“ grazia geschenkt bekommen und mit großem vergnügen ihren artikel gelesen.

    darin sprechen sie von zwei cds, dem „symbiose-pop“ und dem „freiheits-pop“ ….

    mich lässt die idee nicht mehr los, dass ich diese lieder der cds auch mal sooooo gerne hören würde.

    wäre es unverschämt, sie darum zu bitten, mir die titel zu nennen oder zuzusenden?

    ich könnte mir vorstellen, dass das gaaaaanz tolle stücke sind …. .

    habe zwischenzeitlich noch einige andere ihrer artikel gegoogelt (und auch sofort gelesen) auf der suche nach einer email-adresse von ihnen. ich hoffe, dass diese mail jetzt nicht ungelesen in einem spam-ordner einer sekretärin landet, denn außer dieser email adresse habe ich tatsächlich nichts ausfindig machen können.

    witzigerweise ist in einem der artikel von ihnen das buch „crazy sexy …“ von kristin carr abgebildet, das ich mir erst vor ein paar tagen auch besorgt habe. ich bin da über eine andere recherche draufgestoßen. das aber nur am rande. ich fand es halt interessant, dass man, wenn man „auf der suche“ ist, schon immer das richtige findet. manchmal auch mehrmals hintereinander. dann weiß man aber, dass man auf dem richtigen „track“ ist.

    noch etwas mehr über mich:

    ich bin selber 53 jahre alt (mein gott, das sieht ja geschrieben furchtbar aus), habe haus, mann und 2 kinder und arbeite als pädagogin in einer grundschule bei düsseldorf. und schaue selbst bei abgelegten zeitschriften ziemlich genau hin. und manchmal mache ich sehr gern unkonventionelle dinge, wie zum beispiel diese mail schreiben. ich hoffe also, sie erkennen, dass ich nicht irgendwie nicht ganz bei trost oder eine verrückte stalkerin bin und ihnen auf diesem weg auch keinen fürchterlichen it-virus sende, sondern dass ich eine ganz nette vernünftige frau bin, die manchmal witzige ideen hat und was draus macht.

    nur dass sie meine ernsthaftigkeit erkennen, hier meine kontaktdaten:

    regina overkamp
    sonnenschein 46
    42719 solingen

    fon: 0212-2219003
    mob: 0171-6913439

    ganz liebe grüße !!!

    ihre regina overkamp

  4. Sandra Pelzner sagt:

    Liebe Susanne Kaloff,

    eigentlich wollte ich Abschied von Dir nehmen. Aber jetzt wo Claudia ten Hoevel wieder da ist, werde ich dem „Werbeblättchen“ nochmal ’ne Chance geben. In erster Linie hätte ich eh nur Deine Kolumne vermisst. Ich bilde mir ja wirklich ein, Dich ein bißchen zu kennen, denn Deine Worte sind doch ziemlich echt und ehrlich. Großes Kompliment! Am besten fand ich die Kolumne, in der Du über die Mütter schreibst am Infoabend in der Schule Deines Sohnes – köstlich. Meine Söhne sind drei und sechs Jahre jünger als Deiner und ich kenne Elternabende – gruselig.

    So, jetzt begleite ich Dich also noch eine Weile. Ich freu’ mich drauf!

    Zum Thema: Du solltest in jedem Fall für eine kleine Abstellkammer sorgen. Wenn ich meine Einbauschränke nicht hätte in denen meine Putzutensilien Platz haben, wäre es wahrscheinlich irgendwie immer unordentlich – und ich liebe es durchs Haus zu gehen und es ist aufgeräumt – nicht zu übertrieben, ist ja immerhin Lebensraum. Dann werde ich immer so schön ruhig. Vielleicht investierst Du in eine Maßanfertigung an einer Ecke, die man unauffällig erweitert.

    Ich wünsche Dir einen tollen Start in Deiner neuen Wohnung und suche Deine Entspannung – zwei Monate ohne Dein Yoga sind schon eine lange Zeit. Ich bin zwar totaler Neuling im Yoga, aber nach nur zwei Monaten fühle ich mich wie ein neuer Mensch.
    So, jetzt habe ich leider keine Zeit mehr, meine Besenkammer ruft und an Ryan Gosling wollte ich heute auch noch ’ne Mail schreiben.

    Ganz liebe Grüße
    Sandra (Ersatz für Bradley)

    P.S. Übrigens Dein verstecktes Foto mit dem kurzen Haar, das nur einmal auftauchte – ich fand’s klasse.

  5. andrea sagt:

    liebe susanne,
    eine frage bitte: was für ein super teil tragen sie in der neuen GRAZIA nr. 37 auf seite 136 ?
    sie sehen ober-cool aus 😉
    und ihre kolumnen sind wunderbar … aber das wissen sie ja !! gut so.
    danke und grüsse Andrea

  6. Bettina sagt:

    Hallo Frau Kaloff,
    ich lese immer Ihre Kolumne in der Grazia , danke für Ihre spritzige Schreibweise .
    Immer wieder ein Highlight !!! Bitte hören Sie nicht auf .
    Eine Frage noch , wie sieht der Mond Dodo Ohrring aus den Sie zusammen mit dem Stern Ohrring von Dodo auf dem Foto von Romy Schneider in der Grazia Kolumne dekoriert haben ?
    Liebe Grüße
    Bettina

  7. Lisa sagt:

    Liebe Susanne,

    manchmal habe ich schon mit Ihnen mitgelitten, wenn sie schrieben, dass sie frustriert sind, wegen ihres Liebesende und der Ungewissheit, was die Zukunft bringt ….

    Mir geht es genauso, bin in einer ähnlichen Situation und finde es nicht prickelnd!

    Aber auch für uns kommen wieder grandiosere Tage, ganz bestimmt!

    Im Moment leiden vielleicht wir ein bißchen, aber übermorgen sieht es für uns schon wieder ganz anders aus!

    Wer zuletzt lacht, lacht doch am besten! 😉

    Sie sind wirklich eine attraktive, sympathische, total ehrliche Frau und sie haben ganz großes Glück verdient, und ich auch! 😉

    Ich danke ihnen sehr für ihre Kolumnen! Sie sind unterhaltsam, manchmal tiefgründig und witzig geschrieben. Vielen Dank.

    Alles Liebe & Friends Forever !!!! Ich mag Sie sehr.

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