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Yoga-Urlaub im Hotel Schwarzschmied.

Schwarzschmied-Header

Yoga-Urlaub im Hotel Schwarzschmied.

Wie will ich leben? oder Was will ich erleben? – Alltägliche Fragen, die das Hotel Schwarzschmied seinen Gästen ganz nebenbei beantwortet. Familie Dissertori schuf inmitten der Wein- und Obstgärten von Lana, in der Nähe von Meran, nicht nur das erste Lebenskunst-Hotel Südtirols, sondern eine Inspirationsquelle für Menschen, die ihren eigenen Weg gehen wollen. Von Alleinreisenden, über Familien, von Aktivurlaubern bis zu Ruhesuchenden – im Schwarzschmied sind alle willkommen, die nicht den klassischen Urlaub suchen. Hier vereinen sich italienischer Lebensstil und das Bewusstsein für Natur und Umwelt. Yoga und Wandern verbinden sich mit Genuss, Kunst und Slow Food. Genügend Argumente um diesem schönen Plätzchen einen Besuch abzustatten

Schwarzschmied-Garten

Sonntag: Entspannungs – Modus ist gestartet!
Wir kommen am Sonntagnachmittag an und unsere Stimmung hellt sich parallel zum guten Wetter auf. Schnell vergessen ist der regnerische Norden und ungefähr eine halbe Stunde später erreichen wir das Hotel im malerischen Lana. Im Schwarzschmied verbinden sich die Natur Südtirols und urbaner Komfort. Große Fensterfronten erlauben uns den Blick in die Obstgärten und lassen so Innen und Außen fließend ineinander übergehen. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben finden wir uns in der Lobby zum Aperitif mit der Yogalehrerin Stefanie Dariz und dem Geschäftsführer Klaus Dissertori ein. Wir stoßen das erste Mal gemeinsam an – es ist der Anfang einer wunderschönen Zeit.

Ruhe und Entspannung sind ein wesentlicher Bestandteil von Kraft!

Montag: Auf den Spuren von Sissi oder ist heute wirklich Montag?
Nach ein paar Stunden Schlaf fällt als Erstes der Blick aus dem Fenster auf das umliegende Grün. Was für ein Anblick! Schnell angezogen geht es dann von 8:00- 9:30 Uhr zu einer dynamischen Yoga Stunde bei Stefanie, die folgendes über ihren Unterricht mit dem Schwerpunkt Faszien sagt: „ Faszien sind trainierbar und haben Einfluss auf unsere Muskulatur, unsere Haltung und unser Schmerzempfinden. Sie können aber auch durch unsere einseitigen Alltagsbelastungen sehr beeinflusst und verklebt werden. Mit speziellen schwungvollen Yogaübungen helfen wir den Faszien ihre Dehnbarkeit und Elastizität wiederzuerlangen und zu erhalten“. Und genauso war es: Gedehnt, kraftvoll und hungrig machen wir uns auf den Weg zum Frühstücksbüffet.

Von 9:30-10:30 Uhr steht das Frühstück im La Fucina an, Restaurant des Hotels an. Hier wird nach dem Slow-Food-Prinzip nur mit regionalen und saisonalen Zutaten gekocht und das merkt man. Irgendwo zwischen frisch gebackenem Brot, glücklichem Schinken, frisch gepressten Säften, Humus und gefühlt 1000 weiteren Leckereien vergessen unsere Faszien sogar, dass sie mal unelastisch waren.
Gegen Mittag finden wir uns zum Pasta Kochkurs ein. Nach dem so üppigem Frühstück fällt es fast schwer sich wieder dem Essen zu widmen. Aber als wir dem Koch bei seiner leidenschaftlichen Zubereitung der frischen Pasta zuschauen, kommt der Hunger wie von ganz alleine. Flink huschen seine Hände über das Schneidebrett, um Spargel und Tomaten in Form zu bringen, die in Öl angebraten und gewürzt und für die Vegetarier mit Parmesan abgerundet, ein schnell zubereitetes Mittagessen ergeben. Die Frage, ob man sich zuhause die Arbeit mit selbst gemachter Pasta machen sollte, schieben wir schnell beiseite. Im Hotel genießen ist definitiv die bessere Variante.

Um die Kost zu verdauen steht als nächstes die Erkundung der Umgebung an. Das Hotel liegt im Zentrum von Lana, eingebettet in die faszinierende Bergwelt des Meraner Landes. Unzählige Obstgärten und Weinberge prägen das Bild der Stadt, die als größte Obstbaugemeinde Südtirols bekannt ist. Mit Pendlerbussen geht es von dort aus mehrmals täglich in das sieben Kilometer entfernte Meran, wo schon die österreichische Kaiserin Sissi ihren Urlaub verbrachte. Im Kurort Meran, mit seinen verwinkelten Altstadt-Gassen, finden Gäste zahlreiche charmante Cafés, Galerien und Einkaufsmöglichkeiten oder können bei einem Spaziergang entlang des Tappeinerweges den Blick auf das umliegende Etschtal genießen. Und während wir in der Idylle abtauchen, dürfen wir uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass heute tatsächlich Montag ist! Der anschließende Besuch im Wellness Bereich ist eine weitere Möglichkeit, um im Hotel der Entspannung nachzugehen. Die Bio-Sauna sowie der himmlische Ruheraum, beides mit großzügigen Fenstern nach draußen, laden zum Tagträumen ein. Es sei denn, man hat gerade eines der ausliegenden Magazine oder einen Kräutertee in der Hand.

Schwarzschmied-Interieur

Gut aufgewärmt geht es dann von 17:00-18:30 Uhr mit Faszien Yoga slow motion weiter. Sie reagieren auch auf unsere innere Haltung, unser Denken und Fühlen. Sie verkleben nicht nur durch körperliche Auslöser, sondern auch durch emotionale. Alles Erlebte ist in ihnen gespeichert, genau das durften wir heute Morgen schon erfahren. In einer Kombination aus Yin Yoga und Kum Nye Übungen lässt uns Yogalehrerin Stefanie Dariz gleich zum zweiten Mal ganz nah bei uns ankommen. Das Ergebnis ist ein entspanntes In-Sich-Ruhen bei gleichzeitiger gelassener Wachheit: Erlebtes taucht wieder auf, um dann endgültig aus unserem System zu verschwinden. Es fordert uns, bringt uns in die Bewegung und zurück zu uns selbst.

Um 19:30 Uhr heißt es Dinner – Time, wo ein Büffet mit einer anschließenden Menüabfolge von Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch auf uns wartet. Auf Wunsch gibt es alles auch in einer vegetarischen, veganen als auch laktose- und gluten-freien Variante. Zunächst noch zaghaft, dann voller Hingabe schlemmen wir uns durch die Köstlichkeiten begleitet von leckeren Weinen aus der Region. In Begleitung von einem unglaublich netten und aufmerksamen Tischservice ist genau das der yogische Aspekt an diesem Abend: Wertschätzung des reichhaltigen Essens, die Gemeinschaft, die Lebendigkeit und das Lachen.

Schwarzschmied-Food

Dienstag: Auf dem Weg in den Himmel.
Der Tag startet um 8:30 Uhr mit einem Frühstück . Unsere Mägen haben sich in den letzten 24 Stunden anscheinend ausgedehnt und so steuern wir zielstrebig den Essensbereich an. Die ersten fundamentalen Fragen tun sich auf: Bleibe ich bei den Leckereien von gestern oder soll es heute doch eines der vielen Müslis mit Obst und hausgemachte Ingwerlimonade sein? Yogisch wie unsere Gruppe so ist, meistern wir – jeder auf seine Art und Weise – die Balance.

Um 10:00 Uhr brechen wir für die Yogawanderung zu nahegelegenem Kraftort St. Hippolyt in Tisens auf. „Wir machen uns auf den Weg in den Himmel“, sagt Yogalehrerin Stefanie vielversprechend. Bereits in prähistorischer Zeit scheint der Hügel von St. Hippolyt in der Meraner Umgebung als Kultstätte benutzt worden zu sein. Es ist ein sehr besonderer Ort, den wir schweigend angehen, an dem wir meditieren und Übungen im Freien genießen. Oben angekommen lassen uns die Weite und der Blick erneut sprachlos werden und innehalten. Es wurde uns nicht zu viel versprochen, soviel ist sicher.
Am Nachmittag erfahren wir dann mehr über die Yogalehrerin Stefanie Dariz. Ihre Anfänge in Maui, wo sie sechs Monate im Yogazentrum „Hale Pule“ von Myra Lewin arbeitete, ihre Ausbildung bei Dona Hollemann, die Liebe zu Pflanzen, zu Menschen und dem Leben an sich. Ein sehr berührendes Gespräch, was die Tiefe ihres Unterrichts auf eine ganz wunderbare Art ergänzt hat.

Schwarzschmied-Yoga

Umso gespannter sind wir auf das anschließende Rebalancing-Treatment was bei ihr ansteht. Für die noch Unwissenden zur Erklärung: Rebalancing ist eine integrative Massage- und Körpertherapie, eine Synthese aus tiefer Bindegewebsmassage, Gelenklockerung und achtsamer Berührung. Die manuelle Behandlung lehnt sich an die Arbeit von Ida Rolf. Psychisch kommt eine Besonderheit des menschlichen Bindegewebes zum Tragen: jede Zelle hat ihre eigene Erinnerung. Patienten erfahren die Heilkraft von Stille und dürfen auch Hilfe bei Symptomen wie Stress, Müdigkeit und Mattheit, Nervosität, Burn-Out und nervösen Unruhezuständen wie depressiven Verstimmungen erwarten.
Eine sehr intensive Erfahrung für uns alle, die sich kaum in Worte fassen lässt und das ist auch gut so. Manche Erfahrungen macht man am besser selbst.

Sich 24 Stunden am Tag zu spüren ist unsere Hauptaufgabe, ein Weg der Selbstliebe und der Heilung!

Nicht umsonst verlassen wir alle strahlend und mit Leichtigkeit den Behandlungsraum, um eine Stunde später wie auf Wolken gebettet zum Klangyoga zu tapsen. „Wir experimentieren mit Klängen und lassen unsere Zellen tanzen. Ein ganz besonderer Gast wird diese Yogastunde musikalisch begleiten. Wir nutzen Ton und Klangimpulse, um unser Gewebe von innen zu lösen.“ So steht es auf unserem Programmzettel und lässt unseren zahlreichen Spekulationen Raum. „Ich habe das organisiert, weil ich schon immer ein Konzert im Liegen haben wollte“, sagt Steffi und lächelt vielsagend. Schließlich betritt Virginia von Samvadmusic den Raum und verzaubert uns fast zwei Stunden mit ihren Klängen, die mitten in Südtirol wie eine Reise durch Indien anmuten.
Abends geht es wieder zum gemeinsamen Dinner. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge stoßen wir alle ein letztes Mal an und planen zwischen Falafel-Bällchen auf Shitake Pilzen und geschmortem Kalb auf Gemüsebett unseren nächsten Aufenthalt im Hotel Schwarzschmied.

Mittwoch: Ohne Abschied gibt es kein Wiedersehen.
Dritter Tag, letzter Tag. In einer Flow Session von 8:00-09:00 Uhr schließen unser Retreat ab. Diese Vinyasa Klasse hat den Zweck all die befreite Energie der vorherigen Tage durch unseren Körper zu schicken sowie Kraft und Vitalität zurückzulassen. Außerdem ein paar Kalorien vorsorglich abzubauen, die wir bei unserem letzten Frühstück vertilgen werden. Aber das nur nebenbei.
Als wir unsere Abfahrt zum Bahnhof Bozen antreten, regnet es in Strömen. Sogar der Himmel weint zum Abschied.

Wem das Lust auf mehr gemacht hat, sollte die Seite vom Hotel Schwarzschmied besuchen. Besonders zu empfehlen ist die tolle Auswahl an Yogaretreats:

– vom 28.06-02.07.2017 kommt Ashtanga-Legende Chuck Miller angereist

– Yin Yoga Experte Boris Plücken gibt vom 17.09-24.09 ein Retreat

– wer die wunderbare Stefanie Dariz erleben möchte, sollte sich die Zeit vom 18.10-22.10 vormerken

Vielen Dank an die Familie Dissertori für diese bereichernde Zeit und die Einladung!

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