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Die Zahnfee kommt, Teil 2!

Die Zahnfee kommt, Teil 2!

Nachdem ich am Montag über Zungenschaber, Mundspülung und Co sinniert habe, geht es heute weiter. Denn nicht nur das Drumherum ist wichtig, sondern natürlich auch das Zähneputzen an sich. „Vor dem Schlafen, nach dem Essen, Zähneputzen nicht vergessen!“, ein Merksatz meiner Eltern, den ich jahrelang gepredigt bekommen und bis heute verinnerlicht habe. Ach ja, und drei Minuten soll der Akt an sich im besten Fall dauern, 2-3 mal täglich. Aber stimmt das überhaupt? Dieser Frage gehe ich heute nach und habe deswegen Zahnbürsten in sämtlichen Varianten ausprobiert!

Oral-B Trizone 5000: Mit einem stolzen Preis von circa 150,00 Euro der Porsche unter den elektrischen Zahnbürsten und für mich ein riesen Sprung nach vorn, da ich meine normale Handzahnbürste erstmal zur Seite gelegt habe. Trotz der vielen Technik, die mich sonst gerne mal verwirrt bin ich super mit der Trizone 5000 klargekommen, denn sie ist sehr einfach zu bedienen.
Das externe Display fand ich super! Hier wird in Echtzeit angezeigt, wo und wie lange geputzt werden sollte (4x30Sekunden, Anzeige nach Kieferquadranten)und ob zu fest aufgedrückt wird. Bei zu viel Druck leuchtet ein Warnlicht auf, die Pulsationen stoppen und der Sensitiv-Modus schaltet sich ein. Hier habe ich bei mir nämlich festgestellt, dass ich oft zu kurz putze und in Richtung Zahnfleisch gerne auch mal zu feste aufdrücke.Also schon ein Volltreffer! Die Bürste liegt sehr leicht in der Hand, ist außerdem leise und hat ein großes Sortiment an Aufsteckzahnbürsten inklusive.
Insgesamt muss ich sagen, dass mich der neue Bürstenkopf total überzeugt hat. Ich hatte vorher immer mit den runden Köpfen so meine Schwierigkeiten. Mit dem TriZone Kopf fühlen sich meine Zähne viel sauberer und gründlich gereinigter an. Aufpassen sollte man jedoch, dass man das Handstück erst anschaltet, wenn sich der Putzkopf im Mund befindet, ansonsten hängt die Zahnpasta im ganzen Bad an den Fliesen. Alles in allem ein super Gerät und Fleißpunkte in Form von Smileys kann man sich auch „erputzen“!

Respekt vor unseren Zähnen: Sie leisten jeden Tag Schwerstarbeit. Statistisch gesehen zerbeißen sie im Laufe eines Menschenlebens 8.028 Äpfel, 5.192 Brote, 6.859 Karotten, 3,2 Rinder, 45,5 Schweine, 926 Hühner und noch vieles mehr.

Marvis Aquatic Mint Zahncreme: Auf der Suche nach Neuheiten in Sachen Zahncreme bin ich auf Marvis gestoßen. Herkunftsland ist in diesem Fall Italien, die Tube ist in einem ganz besonderen Retro-Apotheker-Style designt worden. Versprochen wird durch den hohen Anteil an Fluoriden (ca. 0,3 Prozent) eine gesunde Mundflora, wirken gegen Plaque (Zahnstein) und Entfernung von dunklen Beläge (z.B. durch Kaffee- oder Teetrinken) ohne das Angreifen des Zahnschmelzes.
Geschmack und Design fand ich super, jedoch konnte ich trotz mehrwöchigen Testens keine Aufhellung meiner Zähne feststellen. Mit 9,00 Euro für eine Tube von 75 ml liegt die Zahncreme in der obersten Preiskategorie und ist für mich eher ein Geschenkartikel, keine Sache, die man sich regelmäßig selber kauft.

TePe Interdentalbürsten + Gel: Einer meiner größten Überraschungen bei meinem Zahnfee-Test, da ich Interdentalbürsten vorher noch nie benutzt, sondern eher belächelt habe. Ich wurde aber sowohl von der zahnmedizinischen Prophylaxe-Assistententin als auch vom Testergebnis letztendlich überzeugt!
Die Bürsten gibt es sowohl in verschiedenen Stärken als auch Größen und sind für mich durch die Schutzkappe perfekt für unterwegs geeignet. Aber auch zuhause eine super Ergänzung zur Zahnseide. Nachdem ich mich durch die verschiedensten Varianten gearbeitet habe, waren keine Fragen mehr offen. Ich benötige auf jeden Fall die kleinste der neun erhältlichen Größen und für den hinteren Zahnbereich hat es mir die TePe Angle angetan (eine weitere Variante mit einem langen Stiel), das dazugehörige Gel schmeckt super frisch und bietet laut Hersteller einen extra Kariesschutz in den sogenannten Interdentalräumen. Mittlerweile hat sich meine Benutzung bei einer Kombi von Zahnseide und Interdentalbürste eingependelt, da nicht alle Zahnwzischenräume gleich groß sind und ich so besser überall herankomme.

Fazit: Ich nehme mir mehr Zeit um meine Zähne, aber auch insbesondere meine Zahnzwischenräume zu pflegen, denn seit meiner Testphase hat sich der Zustand meines Zahnfleisches enorm verbessert. Weniger Entzündungen, Zahnfleischbluten und Beläge sind das Ergebnis von einem maximalen Zeiteinsatz einer Viertelstunde täglich – es lohnt sich also!

undine
Undine Piepke
undine

Redakteurin MYM Ehemals Stylistin, PR-Beraterin und Vogue Redakteurin in New York, heute reisebegeistert, Yogini und Boxerin auf der Suche nach der Balance zwischen Om und Rock 'n' Roll! Hier gibt es jede Woche Interviews, Reiseberichte und die köstlichsten Gerichte, die man sich vorstellen kann.

F: mindstyle.magazin W: www.makeyourselfmove.de

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