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	<title>Der Blog für Yoga, Fitness &#38; Ernährung - Make Yourself Move</title>
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		<title>Ani denkt: Zeitreisen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 03:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mind+Soul]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wissen, dass die Zeit alle Wunden heilt. Wir hören, dass früher alles besser war, glauben das aber nicht. Warum<span class="ellipsis black">&#8230;</span><span class="read-more"><a href="http://www.makeyourselfmove.de/mindsoul/ani-denkt-zeitreisen/">Weiterlesen</a></span><!-- end of .read-more -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wissen, dass die Zeit alle Wunden heilt. Wir hören, dass früher alles besser war, glauben das aber nicht. Warum auch. Es geht uns doch blendend. Oder? An sich ist die Zeit schon so ein Geschenk. Sie ermöglicht es uns, zu strukturieren, sie erklärt uns, dass es an der Zeit ist, den Arbeitsplatz zu verlassen und den Feierabend zu genießen. Sie hilft uns, pünktlich zu sein und erlaubt es, unpünktliche Zeitgenossen verfluchen zu dürfen. Und auch wenn wir uns morgens lieber noch ein Mal im Bett verkrochen hätten, so ist es doch sie, die uns zwingt aufzustehen und den Tag zu beginnen.</p>
<p>Wenn wir sie anschauen, katapultiert sie uns sofort wieder in die Gegenwart zurück. Oder vorwärts, je nachdem, wo wir uns gedanklich gerade befanden. Und das ist doch eigentlich das größtes Geschenk: Denn wem fällt es schon leicht, immer in der Gegenwart zu bleiben? Wer macht sich keine Gedanken über das Über-über-morgen oder steckt fest in der Vergangenheit von vor drei Jahren?<br />
Mit der Zeit ändert sich alles. Die Haarfarbe. Die feste Zahnspange weicht perfekten Zähnen. Das Herz bricht und wird wieder zusammengeflickt. Die Freunde. Die Lebensplanung. Meinungen. Eindrücke. Der ganze Mensch ändert sich. Und darf sich trotzdem dabei treu bleiben.</p>
<p>Mit der Zeit kann man aber auch an Vergangenem arbeiten, um genau dadurch in der Gegenwart leben zu können, und zwar glücklich und frei. Ich meine damit nicht, dass man abgeschlossene Dinge aufwärmen soll, sondern, dass man Ereignisse neu betrachten kann. Man steht nun weiter weg, kann das, was mal war, mit Abstand betrachten und steckt nicht mehr mitten drin und ohne Überblick. Man hat die Chance, nachvollziehen zu können, warum man selbst mal so war, so gehandelt hat oder von anderen Menschen so behandelt wurde. Man erkennt auf einmal, was dahintersteckt, kann es in die Hand nehmen, kann es drehen und wenden, von allen Seiten betrachten. Und das ist so ein befreiendes Gefühl: Sich nicht mehr bedroht oder eingeengt zu fühlen, sondern sich bedanken zu können bei der Zeit, nämlich dafür, dass sie so viel Gras über die Sache hat wachsen lassen, dass dieses Gras nun lediglich ein bisschen an den Fußsohlen kitzelt, erinnert, aufweckt, aber eben nicht mehr weh tut. Weil die Wunden längst geschlossen sind.</p>
<p>Und wenn sie es nicht sind, dann ist es immer irgendwann an der Zeit, sie zu schließen. Ich glaube wirklich, dass es nicht möglich ist, glücklich zu sein, wenn es Leichen im Keller gibt, die langsam auch mal wieder glücklich sein möchten, aber nicht können, weil wir ihnen keine Beachtung schenken. Weil wir das Vergangene entweder immer noch verfluchen oder nicht loslassen. Wir sagen immer, alles sei vergeben und vergessen, aber so lange es uns beschäftigt oder wir es mit negativen Gedanken behaften, ist nichts vorbei. Alles ist immer noch hier, sitzt direkt neben uns und schaut uns so lange an, bis wir endlich begreifen, dass wir es ziehen lassen können. Was gut ist, denn es ist überstanden, es ist bewältigt, egal wie. Denn wie und was und warum, das sind genau die Fragen, die der vorübergegangenen Zeit angehören. Die oftmals unergründlich sind, weil wir sie mit unserem kleinen Verstand nicht greifen können. Besser ist es. </p>
<blockquote><p>Manchmal ist es einfach so, wie es ist. Und immer ist es einfach so, wie es war. Ohne wenn und aber. Allerdings alles mit Sinn. Das bringt uns wieder ins Gleichgewicht, die Zeit rückt es ins richtige Licht, der Spot der Gegenwart geht an und ist auf jeden einzelnen von uns gerichtet. Was fängst du nun damit an, jetzt, wo du auf einmal im Licht stehst?</p></blockquote>
<p>Mach Frieden mit allem, am meisten mit dir selbst. Und natürlich auch mit der Zeit. Es bringt nichts, Jahre später traurig darüber zu sein, dass manche Dinge nicht mehr so sind, wie sie waren. Oder dass man einfach keinen Einfluss auf ein zeitliches Fenster hatte. Es war halt so lange da, wie es da war, und dann war es weg. Und mit ihm die Menschen, Ereignisse und Situationen, die darin Platz genommen hatten.</p>
<p>Mach also Frieden mit der Zeit. Wenn du nicht gegen sie arbeitest, dann arbeitet sie für dich. Und mit dir. Und zeigt dir, dass sie am Ende des Tages viel mehr für dich getan hat. Und dir mehr geschenkt hat als weggenommen. </p>
<p>Meine Lieblingszeit ist die Zeit der Vorfreude. Der Moment, in dem du denkst, du würdest das Warten nicht aushalten, als würde die Nacht oder der Tag oder die Woche nicht vorbeiziehen wollen. Das Herz pocht bis in den Hals und jeder kann es dir ansehen, gleichzeitig ist der ganze Körper angespannt und wenn du könntest, dann würdest du dieses Gefühl in ein kleines Gläschen packen, zuschrauben und genau dann öffnen, wenn das erhoffte Ereignis schon Jahre vorbei ist. Und am Ganzen die Vorfreude mit Abstand am Schönsten war. Deswegen ist sie auch so lange geblieben, weil die Zeit schon wusste, was sie macht. Sie macht ihren Job ganz gut. </p>
<p>Auch wenn es manchmal Jahre braucht, dass man es erkennt und es sich eingesteht. Und sich bei ihr entschuldigt.</p>
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		<title>Füße.</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 13:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madhavi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beauty]]></category>
		<category><![CDATA[Mind+Soul]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Freifusssaison ist eröffnet. Blasse Füßchen wo man hinschaut. Füße brauchen frische Luft. Liebe. Was sie aber ganz besonders brauchen, ist eine verdammt gute Pflege. Unsere Füße sind unser Fundament. Ist es nicht urkomisch, dass wir denken, wenn die Haare flott frisiert sind, die Sauerstoffbehandlung bei der Kosmetikerin unserem Gesicht mal wieder richtig Frische hineinzaubert, dass es damit getan ist? Wir machen Sport, ernähren uns bombastisch, rasieren, waxen, pimpen was geht. Die Füße werden jedoch sehr stiefmütterlich behandelt. Warum bloß? Sie tragen uns von Ort zu Ort. Geben uns Erdung. Wir müssen uns mehr um sie kümmern! </p>
<blockquote><p>
Ich kann es nicht oft genug betonen. Die Füße zu pflegen, ist ein großer Akt von Selbstliebe! </p></blockquote>
<p>Gut. Riskiere nun gern einen Blick auf dein Fundament. Na? Wie schaut&#8217;s dort aus? Ich schaue bei  Menschen oft auf Hände und Füße. Sind sie dilettantisch gekürzt, ungepflegt und an allen Ecken verhornt, wird mir schlecht. Wir gehen zum Friseur. Zur Kosmetikerin. Geben Unmengen für Kleidung aus. Warum zum Henker nicht mal in eine Pediküre investieren? Nicht nur im Sommer. Immer! Die Ausrede mit dem Geld oder der Zeit zieht bei mir null! Mache es von mir aus auch gern selbst. Schaffe dir ein Ritual! Bitte mit Herz. Ich gehe alle drei Wochen zur Pediküre. Dort werden meine Füße vom Stress, den die lieben Kleinen so mit mir haben, befreit. Es ist ein liebevoller Ausgleich. Sie tragen mich durch die Gegend, dafür biete ich ihnen ein Schönheitsprogramm. Zu Hause gibt es Eincremerituale und Nagelöl. Ein Bimstein für den Dreck, hängt in meiner Dusche. Es ist so einfach. Eine Frau oder ein Mann mit gepflegten Füssen ist unfassbar sexy. Nun genug. Auf geht&#8217;s! </p>
<p>Love &#038; Rockets, Madhavi</p>
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		<title>Bea spricht: So so la la &#8211; Oder: Wie gut kannst du dir helfen lassen?</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 18:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beatrix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mind+Soul]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal, wenn wir gefragt werden, wie es uns geht, dann antworten wir: „Danke, alles gut!“ und lächeln dabei. Und manchmal sagen wir vielleicht: „Och, so lala.“, winken ein bisschen ab und meinen damit: „Es könnte besser sein.“<br />
Und wie es so ist, wenn es besser sein könnte – es gibt immer jemanden, der es besser machen kann. Der uns helfen mag. Und das wäre schön, würden wir nicht schon wieder abwinken und sagen: „Ach nee, geht schon. Mach dir keinen Kopf.“</p>
<p>Wie oft passiert es, dass wir gut gemeinte Hilfe ablehnen? Und warum? Was fürchten wir?<br />
Ich weiß noch, als Kind war ich immer ein bisschen verzagt, wurde mir von entfernteren Verwandten eine Schokolade überreicht. Meine Frau Mama musste mich anstupsen und sagen: „Trixi…was sagt man?“ Ich piepste dann ein Dankeschön mit roten Bäckchen. Lieber wäre ich im Boden versunken, hätte die Schokolade zurück gegeben oder wäre weggelaufen. Doofes Bedanken, fand ich.<br />
Also – was fürchten wir? Je größer der Gefallen, desto schwerer ist der Ausgleich. Das ist die eine Seite. Das ist vor allem die Seite, die uns bei engen Freunden auch nicht im Entferntesten juckt. Für diejeinigen sind wir ja auch da, klar.</p>
<blockquote><p>Und doch fragen wir uns: „Wozu tut der das? Was will der dafür als Gegenleistung?“ Wir sind es so sehr gewöhnt, etwas zurück zu geben, da macht uns fremde, unkomplizierte  Hilfe stutzig. </p></blockquote>
<p>Das macht das Zeitalter des Networkings – jeder nutzt seine Kontakte und jeder kann durch Empfehlung seinen eigenen guten Ruf stärken. Kommt da nun jemand her und will uns helfen oder empfiehlt uns weiter, ohne uns wirklich zu kennen, dann fürchten wir möglicherweise, dem nicht gerecht zu werden und gleich mehrere Personen zu enttäuschen.<br />
Doch je weniger nah uns der Gebende ist, desto schneller ist die Hilfe abgelehnt, oder? Und mir fällt noch eine Dimension ein.<br />
Großer Gefallen, enger Freund – fühlt sich ok an, weil wir uns mit engen Freunden in einem Kreislauf aus Geben und Nehmen bewegen.<br />
Kleiner Gefallen, enger Freund – auch gut.<br />
Kleiner Gefallen, kein enger Freund – je nach Gefallen auch in Ordnung<br />
Aber…<br />
Großer Gefallen, kein enger Freund – komisch. Sehr komisch.<br />
Es sind tausende Annahmen in unserem Kopf, die wir oft lebenslang trainiert haben mögen:<br />
Was, wenn ich denjenigen und sein Vertrauen enttäusche?<br />
Was, wenn er zu viel von mir hält?<br />
Was, wenn ich niemals etwas von der Hilfe zurück geben kann?<br />
Was, wenn er entdeckt, dass ich seine Hilfe nicht wert war?</p>
<p>Lauter solche Fragen, die, würde ein langjähriger Freund sie uns stellen nur eine Antwort im Brustton der Überzeugung kennen würden: „Du bist mein Freund, natürlich tue ich etwas für dich.“<br />
Und die eine große Frage, die nur jeder selbst beantworten kann, wenn er sie denn denkt:<br />
„Was, wenn ich mir selbst eingestehen müsste, Hilfe einfach zu benötigen? Jetzt mal, in diesem Moment?“<br />
Wäre das so schlimm? Hat irgendwer auf dieser Welt etwas wirklich Großes allein geschafft? Amerika entdeckt, den Eiffelturm gebaut, ein Lexikon geschrieben, Fahrrad fahren gelernt, Schuhe zubinden, Spiegelei machen? Wir selbst legen den Maßstab an unsere Ziele an und irgendwo gibt es für jeden so eine diffuse Grenze, wo es plötzlich „zu groß“ wird oder noch „zu klein“ ist, wo wir niemanden an uns ranlassen mögen und es allein schaffen wollen.<br />
Am Ende macht uns das vielleicht härter in der Sache und im Erreichen unserer Ziele, weil wir den Beweis antreten, alles allein schaffen zu können. Es macht uns aber auch ein bisschen einsamer. </p>
<p><strong>Gehörst du zu denen, die Hilfe unvoreingenommen annehmen können und sich daran freuen, Helfer zu haben? Oder fällt es dir schwer? Welche Gedanken und Gefühle halten dich davon ab, Hilfe anzunehmen?</strong></p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Eure Beatrix Schmiedel</p>
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		<title>Welcome to fairy food!</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 11:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madhavi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich es endlich geschafft, im Fairy Food Lädchen, in der Langen Reihe 47, vorbeizuschauen. Fairy Food wurde im<span class="ellipsis black">&#8230;</span><span class="read-more"><a href="http://www.makeyourselfmove.de/essen/welcome-to-fairy-food/">Weiterlesen</a></span><!-- end of .read-more -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/06/FairyFood02.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8613];player=img;"><img src="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/06/FairyFood02.jpg" alt="" title="FairyFood02" width="891" height="500" class="alignnone size-full wp-image-8615" /></a><br />
<a href="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/06/FairyFood031.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8613];player=img;"><img src="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/06/FairyFood031.jpg" alt="" title="FairyFood03" width="900" height="607" class="alignnone size-full wp-image-8618" /></a></p>
<p>Gestern habe ich es endlich geschafft, im <a href="http://fairy-food.com" target="_blank">Fairy Food</a> Lädchen, in der Langen Reihe 47, vorbeizuschauen. Fairy Food wurde im März von Kirsten Mullach eröffnet, und ist auf vegane und rohköstliche Ernährung spezialisiert.  Mein erster Eindruck: es ist klein aber fein. Fairy Food ist kein Restaurant, eher eine moderne TakeAway Stube, mit Sitzmöglichkeiten. Drinnen und draussen. Kirsten Mullach möchte den Menschen den Zugang zur veganen Küche leicht und selbstverständlich machen. Damit ist sie eine der Ersten in Hamburg. </p>
<p>Ich, als Raw Food Liebhaberin, habe mich wie Bolle auf das Rohkostsortiment gefreut. Das beschränkt sich momentan noch auf grüne Smoothies, Raw Wraps, Salat und Rohkostbrot mit Dip. Für Leute, die sich noch nicht so gut mit der Rohkost auskennen, eine schöne Möglichkeit, dies einmal auszuprobieren. Wie ich erfahren habe, wird das Rohkostsortiment noch kräftig ausgebaut. Ende Juni soll auch der Biosupermarkt VEGANZ in Hamburg aufmachen. Dort wird es eine weitere Fairy Food Filliale geben. Momentan geht die Entwicklung was Vegan und Raw Food angeht in eine angenehme Richtung. Wie schön, dass das Thema vegane Ernährung, mit grossen Schritten in der Gesellschaft ankommt. Kirsten möchte natürlich auch gern die Leute erreichen, die sich noch nicht mit dem Thema &#8220;Fleischlos&#8221; auseinandergesetzt haben. Sie möchte inspirieren. Einladen, mal nachzudenken. Sie vertritt die These: &#8221; 1 x wöchentlich vegan ist schon weltbewegend&#8221;. Deshalb hat sie auch den Dienstag zum Fairy Food Day erkoren. </p>
<p>Alle warmen Hauptspeisen gibt es zum Preis von € 5,95. Alles was du dafür brauchst, ist das Fairy Food Armband, welches du für € 5,95 ergattern kannst. € 1,50 vom Betrag gehen an den Fairy Food Partner Free Animal e. V. Für Kirsten hat vegane Ernährung nichts mit Verzicht zu tun. Vielmehr mit unheimlicher Fülle. Schöne Einstellung, die ich total unterschreiben kann. Das Personal war sehr freundlich und zuvorkommend. Das finde ich persönlich wichtig. Das Essen wurde liebevoll zubereitet und war unfassbar lecker. Ich frage mich immer noch, wie es sein kann, dass ein Salat so gut schmecken kann. Wenn die Intention dahinter stimmt, es liebevoll zubereitet wird, schmeckt man es einfach. Liebe Kirsten, weiter so! Mit Meilenstiefeln in eine wundervolle Zukunft! </p>
<p>Love &#038; Rockets, Madhavi</p>
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		<title>Weleda Trendtour 2013</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jun 2013 14:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>undine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beauty]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mittlerweile mehr als 90 Jahren ist das Label Weleda bekannt für seine hochwertige Naturkosmetik, die sich auch international großer<span class="ellipsis black">&#8230;</span><span class="read-more"><a href="http://www.makeyourselfmove.de/beauty/weleda-trendtour-2013/">Weiterlesen</a></span><!-- end of .read-more -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-01.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8575];player=img;"><img src="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-01.jpg" alt="" title="weleda-01" width="1100" height="733" class="alignnone size-full wp-image-8578" /></a><br />
<a href="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-02.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8575];player=img;"><img src="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-02.jpg" alt="" title="weleda-02" width="1100" height="733" class="alignnone size-full wp-image-8579" /></a><br />
<a href="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-03.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8575];player=img;"><img src="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-03.jpg" alt="" title="weleda-03" width="1100" height="733" class="alignnone size-full wp-image-8580" /></a><br />
<a href="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-04.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8575];player=img;"><img src="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-04.jpg" alt="" title="weleda-04" width="1100" height="733" class="alignnone size-full wp-image-8581" /></a><br />
<a href="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-05.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8575];player=img;"><img src="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-05.jpg" alt="" title="weleda-05" width="1100" height="733" class="alignnone size-full wp-image-8582" /></a><br />
<a href="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-06.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8575];player=img;"><img src="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-06.jpg" alt="" title="weleda-06" width="1100" height="772" class="alignnone size-full wp-image-8583" /></a><br />
<a href="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-08.jpg" rel="shadowbox[sbpost-8575];player=img;"><img src="http://www.makeyourselfmove.de/wp-content/uploads/2013/05/weleda-08.jpg" alt="" title="weleda-08" width="1100" height="733" class="alignnone size-full wp-image-8585" /></a></p>
<p>Seit mittlerweile mehr als 90 Jahren ist das Label <a href="http://www.weleda.de/" target="_blank">Weleda</a> bekannt für seine hochwertige Naturkosmetik, die sich auch international großer Beliebtheit erfreut. Seit 1921 stellt das Schweizer Unternehmen bereits Produkte im Einklang mit Mensch und Natur her. Vor ein paar Wochen erhielt ich vom Pionier der Naturkosmetik eine Einladung zur sogenannten TrendTour Berlin 2013, wo die neue und innovative <a href="http://www.weleda.de/Naturkosmetik/Koerperpflege/Haarpflege/index.html" target="_blank">Haar-Produktlinie</a> vorgestellt wurde. In den Räumlichkeiten der ehemaligen Schule und heutigen Restaurants mit Bar „The Grand“ durften fast 20 sorgsam ausgewählte Bloggerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen Sneak Peak auf die neuen Produkte erhaschen und sie auch schon einem ersten Geruchstest unterziehen. Diese neue Linie umfasst fünf Produkte mit den Getreidewirkstoffen Hirse, Hafer und Weizen für jeweils normales, trockenes und strapaziertes Haar sowie für schuppige Kopfhaut.Die Leitpflanzen wurden aufgrund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften und deren Wirkung auf die Haare und Kopfhaut ausgesucht. Hirse erhält den gesunden Zustand des Haares, Hafer baut trockenes Haar auf und schützt es und Weizen strukturiert und gleicht aus, was bei Schuppen die Gesundheit der Kopfhaut wieder herstellt. </p>
<p>Ergänzt wird die innovative und ganzheitliche Pflege für Haare und Kopfhaut durch zwei Produkte, die Weleda bereits seit 1921 im Sortiment führt: Ein belebendes Haar-Tonikum sowie Haaröl. Nach der Vorstellung der Harrpflege-Serie führte uns der Konsumsoziologe Dr. Ragnar Willer für eine TrendTour mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Konsum sowie natürliche Pflege durch Berlin Mitte: im Wheadon – Wohlfühlen ist Hautsache, einem Geheimtipp in Sachen Kosmetik, verriet uns die Naturfriseurin Almut Kassner aus Basel, was es mir der Bürstenmassage auf sich hat: 100 Bürstenstriche mit einer Bürste aus Wildschweinborsten massieren die Kopfhaut, regen die Durchblutung an und versorgen die Haarwurzeln somit besser mit Nährstoffen.</p>
<p>Die gesamten Produkte der Weleda Haarpflegeserie tragen das NaTrue Qualitätssiegel, enthalten reine pflanzliche Öle und Pflanzenauszüge, sind frei von Silikonen, sulfathaltigen Tensiden und Rohstoffen auf Mineralölbasis. Auf synthetische Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe wurde gleichermaßen verzichtet. Dafür kommen bevorzugt Rohstoffe aus kontrolliert biologisch-dynamischen Anbau zum Einsatz. Die drei Shampoos, die Aufbau-Spülung und Kur sowie das Tonikum und Haaröl sind sogar vegan. </p>
<p>Ich habe sie mittlerweile ein paar Wochen getestet und wie schon angekündigt bin ich erstmal durch das Tal der Tränen gegangen. Meine Haare brauchten eine ganze Weile um sich auf die neuen, silikonfreien Produkte einzustellen und fetteten erstmal kräftig nach. Doch als das iregndwann passé war, glänzten sie schöner denn je, fühlen sich weich und trotz meines vielen Blondierens gesund an. Mein absoluter Liebling ist auf jeden Fall das belebende Rosmarin Haartonikum, es vitalisiert die Kopfhaut, fördert das Haarwachstum und wirkt angenehm anregend.</p>
<p>Ein riesen Dankeschön an die Naturkosmetik Expertin von Weleda, Lilith Schwertle, für den tollen Vorttrag, an die Naturfriseurin Almut Kassner für das Teilen ihrer Erfahrungen aus der Praxis, an Dr. Ragnar Willer für seinen Trend-Vortrag über natürliche Haarpflege und Konsum sowie seine Führung durch Mitte. Natürlich auch an Sieben&#038;Siebzig für die Organisation und das Frühstück im <a href="http://www.ecoshowroom.de/" target="_blank">ecoshowroom</a> und an Weleda für die Einladung und den wunderbaren Tag!</p>
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		<title>Ani denkt:  Mord ist ihr Hobby</title>
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		<pubDate>Thu, 30 May 2013 18:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mind+Soul]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss keine latent verrückte PETA-Aktivistin sein, um zu verstehen, was es mit Pelz auf sich hat. Woher er kommt,<span class="ellipsis black">&#8230;</span><span class="read-more"><a href="http://www.makeyourselfmove.de/mindsoul/ani-denkt-mord-ist-ihr-hobby/">Weiterlesen</a></span><!-- end of .read-more -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss keine latent verrückte PETA-Aktivistin sein, um zu verstehen, was es mit Pelz auf sich hat. Woher er kommt, warum er definitiv heutzutage keine Daseinsberechtigung mehr hat und was es überhaupt ist. Soll ich nun wirklich eine von vielen sein, die Pelz ist Mord in die operierten Gesichter der Münchner High-Society schreit, weil Pelzträger schlichtweg zu ignorant sind, dies selbst zu verinnerlichen?</p>
<p>Nehmen wir mal an, eine Pelzträgerin würde einen schönen, sonnigen Frühlingstag in einem von Deutschlands ach so vielen Nerzfarmen verbringen. Nehmen wir mal an, sie würde dort den herrlich erfrischenden und so noch nie gerochenen Duft von rohem Fleisch einatmen. Sich während einer Führung ihres Vertrauens darüber wundern, dass man Felle und Haut ja wirklich bei lebendigem Leibe abziehen könne und – um die Qualität des Pelzes gewährleisten zu können – dies auch tun müsse. Nehmen wir mal an, sie würde ein wenig erstaunt sein über die 1/2qm-großen Apartments, in denen sich kleine Nerze gegenseitig die Füßchen wund treten. Auf diese Welt gekommen, um sie lebend wieder zu verlassen. Ganz schnell, ganz schnell muss das alles gehen, die Qualität darf nicht leiden, das Tier muss.</p>
<p>Nehmen wir also ein mal an, so eine nette Pelzfreundin hätte sich mit diesen Tatsachen auseinandergesetzt – wäre sie wirklich in der Lage, in die Schaufenster von Schacky and Jones zu blicken, während sie sich kurz ihren Pelzkragen richtet und die letzten Blutsprenkel mit einem blütenweißen Taschentuch abtupft – was sie nicht sieht, ist nicht vorhanden.<br />
Ist das so? Dann würden die Pelze ja genau so auf diese Erde kommen, wie sie im Endprodukt aussehen! Oder vielleicht wachsen sie an Bäumen und werden geerntet, nachdem sie aus reinem Antrieb abgefallen sind. Dann wäre Pelz ja neuerdings auch etwas für Veganer!?</p>
<blockquote><p>
Es ist mir schleierhaft, wie man sich als Pelzträger eine Perserkatze als Statussymbol halten kann. Was würde denn passieren, wenn ich der mal schnell das Fell abziehe? Weil es halt einfach so hübsch ist und genau meinem Haarton schmeichelt? Hm?</p></blockquote>
<p>Es ist mir auch schleierhaft, wie man sich betroffen gegen den Krieg aussprechen kann, während einen Menschen zu töten, der sich eventuell versuchen konnte zu wehren,  für mich nicht grausamer ist, als ein wehrloses Tier zu töten für&#8230; ja, für was? Lass bitte mehr dahinterstecken, als eine Modeerscheinung, ein stupides Mitlaufen, ein Statement-Look über dessen Bezeichnung ich mich kurz übergeben muss. Bitte welches Statement drückst du denn mit deinem Pelzbesatz aus? Dass du es leider nicht besser weißt? Dass Papi nicht weiß wohin mit seiner Kohle? Oder, die schlimmste Antwort auf meine Frage: Dass es dir egal ist? </p>
<p>Versteh’ mich nicht falsch. Ich liebe Mode und ich liebe es, mit dieser zu experimentieren. Ich laufe auch gerne Trends hinterher, von denen ich denke, dass sie zu mir passen. Ich spare manchmal den letzten Cent auf ein Kleidungsstück, das es eigentlich nicht wert ist, weil es so oder so anders schon in meinem Kleiderschrank hängt.<br />
Doch Mode ist ein Hobby, eine Modeerscheinung selbst. Sie darf nicht überbewertet werden, sie darf keine Probleme schaffen, sie darf einzig und alleine unterhalten. Uns Leute, denen langweilig ist, sodass sie vor ihrem Ganzkörperspiegel posen und dabei Prosecco schlürfen. Und dazu einen verzogenen Schmollmund machen, das Bild auf Facebook posten und darauf warten, in Gefällt-mir-Klicks zu ertrinken. Wusstest du, dass man im Pelzmantel schneller auf den Grund der nassen Tatsachen gesogen wird als ohne?</p>
<p>Ich habe die Schnauze voll. Voll von Menschen, die schlichtweg zu ignorant sind, sich eine Meinung zu bilden. Die zu beschäftigt sind, zwischen ihrer Jung-Schickeria und Elitestudium ihren Horizont für die wichtigen Dinge des Lebens zu erweitern. Die denken, dass Robbenbabys nur im Zoo existieren und daher ja sowieso schon eingesperrt sind, die armen Kleinen. Genau, und Kaninchenfell-Besatz ist lediglich ein Abfallprodukt. Aber wenn die süßen Häschen vor das Auto hoppeln, dann schreit die kleine Woolrich-Trägerin „ohh neeeein, wie süüüüüüß!“ </p>
<p>Und: Ich habe die Schnauze voll von Modebloggerinnen, die „nach langem Überlegen beschlossen haben, dass Vintage-Pelz in Ordnung sei“. Was? Etwa, weil Mord verjährt? Du bist so klug, Mädchen, hast dich ja richtig informiert. </p>
<p>Halt. Ich verstehe. Ich habe in meiner Recherche etwas übersehen:<br />
Sicher, wie konnte ich das nur vergessen? Der Vintage-Pelz ist ja früher angepflanzt worden, in einer Zeit, in der Bangladesch für seine fairen Arbeitsverhältnisse ausgezeichnet wurde und wir alle fischen gegangen sind am Tümpel gegenüber, weil es keine Kühlauslage in den Supermärkten gab. Kinder, wie die Zeit vergeht!</p>
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		<title>Botox, Fremdscham und ich.</title>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2013 08:15:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madhavi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mind+Soul]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt einen neuen Trend aus den USA. Verbinde dich mit deiner Scham und trage sie in die Öffentlichkeit. Das<span class="ellipsis black">&#8230;</span><span class="read-more"><a href="http://www.makeyourselfmove.de/mindsoul/botox-fremdscham-und-ich/">Weiterlesen</a></span><!-- end of .read-more -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt einen neuen Trend aus den USA. Verbinde dich mit deiner Scham und trage sie in die Öffentlichkeit. Das soll ungeheuer frei und sympatisch machen. Ich find`s geil, weil sich so jeder einmal richtig nackig macht. Fremdscham garantiert. Ich habe heute den  Nachmittag damit verbracht, darüber nachzusinnen, was denn für Leichen in meinem düsteren Keller hausen.<br />
 <br />
Ich sage euch, da sieht´s echt bitter aus. Wo anfangen, wenn es kein Ende gibt? Letztes Jahr wollte ich mal voll auf die Kacke hauen, und richtig wild etwas machen, was kein Schwein von mir erwarten würde.<br />
 <br />
Da ich  Freundinnen habe, die an der Botoxnadel hängen, dachte ich mir: </p>
<blockquote><p>„Madhavi, du hast nie Drogen genommen. Du hast nie geraucht (bis auf die drei Zigaretten mit meinem Freund Alex) und du warst nie ein unbändiger Feger (ja, das ist die harte Wahrheit). Da wäre es doch eine fette Mutprobe sich mal Botox spritzen zu lassen.“  </p></blockquote>
<p>Nicht, daß ich Langeweile hätte. Ich wollte einfach mal aus meiner kleinen Welt heraustreten.<br />
 <br />
Ich habe es nicht gleich getan. Ich habe mich informiert. Ich wollte nur einen ganz kleinen Pieks. Nur, um mitreden zu können. Halten wir mal die Füsse still. Es war kein Crack! Ich wollte einfach einen Moment lang nicht die Yogauschi sein. Wobei, ich kenne einige Yoginis, die haben mehr an sich machen lassen, als eine heutige Meg Ryan.<br />
 <br />
Ich ging zu einer Ärztin, die mir nicht unbedingt sympatisch war, jedoch in ihrem Metier ein As sein sollte. Praktisch, daß ich zu der Zeit noch in Eppendorf wohnte. Die Botoxhochburg schlechthin. Ich betonte beim Erstgespräch, daß ich nur meine kleinen Augenfältchen eliminiert haben wolle. (7 Jahre Schlafentzug, wegen der Kinder, sind doch eine fabelhafte Entschuldigung) Nix da Stirn, oder so.<br />
 <br />
Sie schaute mich an, sagte nicht wirklich viel und piekste mich seitlich meiner Augen. Ich hatte Angst. Ein schlechtes Gewissen. Was, wenn man es sieht? Wenn ich auf einmal blind werde? Als sie fertig war, schlich ich mich wie eine Verbrecherin aus der Praxis. Ich fühlte mich wie eine Verräterin. Wie konnte ich nur. Ich, die Yogalehrerin. Die Gesundheitsfanatikerin.<br />
 <br />
Aber: Mutprobe war bestanden. Ich ging abends auf ein Konzert. Mein Mann schaute mich an und sagte mir ständig, wie frisch ich doch aussehen würde. Eigentlich unmöglich. Wirkung tritt nach zwei Wochen ein. Ich hasste ihn dafür. Es war ja Fake. Nur wegen Botox, Alter!  Ich verriet es ihm nicht.<br />
 <br />
In der Nacht hatte ich so fette Kopfweh. Ach, was lüge ich. Es waren zwei Wochen! Außerdem fühlte ich mich, wie nach dem ersten Sex. Wißt ihr noch? Man betritt die Straße und denkt: Jeder kann es sehen.<br />
 <br />
Fazit:Ich würde es nicht wieder tun. Bitte. Danke. Tschüß.</p>
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		<title>Ani denkt: Viola</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 09:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mind+Soul]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich gestern das Haus verlies und mich auf den Weg machte zum herausforderndsten Drehtag meines Lebens, da musste ich<span class="ellipsis black">&#8230;</span><span class="read-more"><a href="http://www.makeyourselfmove.de/mindsoul/ani-denkt-viola/">Weiterlesen</a></span><!-- end of .read-more -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich gestern das Haus verlies und mich auf den Weg machte zum herausforderndsten Drehtag meines Lebens, da musste ich die ganze Zeit grinsen. Menschen liefen mir entgegen, die einkaufen gingen, ihre Kinder aus der Schule abholten oder ihre Mittagspause genossen. Und ich fragte mich rhetorisch, ob man mir ansehen würde, dass ich kurz davor war, etwas zu tun, wovor die meisten Sterblichen (auch ich) kreischend davonlaufen würden: Eine Sexszene am Filmset. Eine Szene, zu welcher der betreuende Professor den Regiestudenten prophezeite, dass sie keine Schauspieler dafür finden würden. Ha! Da haben sie nicht mit mir gerechnet, jemandem, der gerne mal einfach so zusagt und dann nächtelang wach liegt und sich fragt: Warum tue ich das eigentlich?</p>
<p>Ja, warum eigentlich? Wir Schauspieler sind nur so gut wie unser Gegenüber. Das macht das Ganze manchmal schwierig, manchmal hilft es enorm, eben, wenn man sich selbst schwer tut. Wir suchen immer Herausforderungen, immer neue Rollen, hinter denen man sich erst verstecken und dann sich selbst finden kann. Und: Es macht verdammt viel Spaß.</p>
<p>Also hatte ich zugesagt, denn ich hatte die Nase voll von den immer gleichen Rollen, die mir angeboten wurden in den letzten Jahren: Das süße, nachdenkliche Mädchen. Das Mädchen in der Bar, mit dem man ein bisschen flirtet. Das schwangere Mädchen, das nicht weiß, was es machen soll. Alles toll und nicht unbedingt immer einfach, aber irgendwo immer&#8230; gleich.</p>
<p>Als ich dann das Angebot für diese neue Rolle bekam, habe ich nicht gezögert. Ich sagte mir, Ani, verdammt nochmal, du weißt, dass du das kannst, auch wenn du dir in die Hosen scheißt. Und mir ging es gut mit dieser Entscheidung. Bis gestern. Da stand ich am Set im heißesten Kleid und Make-Up der Nation, so aufreizend, dass man wohl sehen konnte, wie mein Herz pochte und drohte, mein Dekolleté zerspringen zu lassen.<br />
Atmen. Was genau war das Problem? Die Leute, die um mich herum standen? Das Thema, das entweder tabuisiert oder dir knallhart ins Gesicht geschleudert wird? Die Nacktheit meines Co-Darstellers? Als dieser nämlich dezent aufgefordert wurde, sich nun bitte zu entkleiden, und dann nur noch dastand in seinem entzückendem, hautfarbenen String, da lachte ich in mich hinein und dankte für das Erleben solcher absurder Situationen.<br />
Humor macht alles so viel einfacher und so beschloss ich, alles und alle auszublenden, den Fakt, dass man mir diese Rolle zutraute, als Chance zu nehmen und mich darauf zu konzentrieren, was ich in diesem Moment war: eine Schauspielerin, die in eine Rolle schlüpft.</p>
<p>Am Ende bekamen wir Applaus. Und vorbei war sie, die schwierigste Schauspielstunde meines Lebens. Und heute, einen Tag später, kann ich mich vor Muskelkater kaum bewegen, denn so tun als ob ist wesentlich anstrengender, als die Realität.</p>
<blockquote><p>Was ich nun daraus lerne, über das bisher größte Hindernis so erfolgreich gesprungen zu sein? Dass wir uns viel zu oft unterschätzen. Dass wir grundsätzlich zu oft davon ausgehen, etwas nicht zu können, was wir uns gedanklich nicht vorstellen können. Dass wir manchmal einfach springen müssen, um es danach besser zu wissen. Dass es manchmal gut ist, Angst zu haben. Dass wir uns so viel nicht zutrauen, weil wir Selbstsicherheit mit Arroganz verwechseln. Und dass wir viel mehr Facetten in uns haben, als wir uns eingestehen.</p></blockquote>
<p>Ich liebe meine neu entdeckte Facette. Die ist frech. Die weiß, dass ich alles kann, wenn ich es nur will, denn der Wille zählt. Die weiß auch, dass mir alle anderen egal sein können, auf deren Meinungen ich keinen Wert lege. Vor allem weiß sie aber viel, bevor ich es weiß und das ist wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht, denn sie bringt mich ja eh dorthin, wo ich hin möchte. Dorthin, wo es einen Sinn macht. Eben zum Beispiel zu einer Rolle, die ich mir so rational betrachtet nicht zugetraut hätte. Bäm.</p>
<p>Folgendes habe ich Letzt gelesen:<br />
Das Leben schrumpft oder dehnt sich aus proportional zum eigenen Mut (Anaïs Nin). Yes. Nicht ohne Grund beneide ich heute weniger Annika Settergren, sondern ihre Freundin, Pipi Langstrumpf – mit all ihren verdammt coolen Erlebnissen. Weil nichts geht ohne Mut. Und wenn der da ist, dann geht alles. So einfach, so einfach.</p>
<p>Daher sollte ich wohl auch zur Filmpremiere gehen. Und danach mit auf die Bühne gehen, um allen Menschen in die Gesichter zu gucken. Wehe, wenn nicht eines von ihnen rot ist.</p>
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		<title>Krawall.</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 08:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madhavi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mind+Soul]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin auf Krawall gebürstet. Es ist überhaupt nicht mehr möglich, sich gepflegt zu streiten. In der Yogawirhabenunsallesoliebwelt sowieso nicht.<span class="ellipsis black">&#8230;</span><span class="read-more"><a href="http://www.makeyourselfmove.de/mindsoul/krawall/">Weiterlesen</a></span><!-- end of .read-more -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin auf Krawall gebürstet. Es ist überhaupt nicht mehr möglich, sich gepflegt zu streiten. In der Yogawirhabenunsallesoliebwelt sowieso nicht. Es stört mich unfassbar, daß sich jeder heiter bedient. Wie macht der Lehrer nebenan seine Flyer? Seine Fotos? Wie unterrichtet er? Wie führt er seinen Blog? Wo gibt er seine Retreats? Es wird knallhart kopiert. Ich beobachte das schon länger. Man nennt es „sich Inspiration“ holen. Ich nenne es schlichtweg klauen. Es wird immer dreister. Wagt man, die Personen darauf anzusprechen, bekommt man ein süffisantes „Oh, echt? Findest du, daß es deiner Sache ähnelt? Hmmm, das war nicht beabsichtigt. Aber wenn du möchtest, ändere ich es natürlich sofort. Damit du dich nicht unwohl fühlst…..“<br />
Ich glaub´ es hackt.</p>
<p>Ich möchte einfach mal verbal auf die Kacke hauen dürfen. Sagen, was mir nicht passt. Ohne grosses Liebestrara. Geht nur schlecht, weil sich viele Lehrer mittlerweile coachen lassen. Sie wissen genau, wie sie auf Abruf reagieren müssen. Sanft, wie eingeschlafene Kätzchen. Es macht mich müde.</p>
<blockquote><p>In der Yogawelt geht’s schlimmer zu, als beim Marc Jacobs Outlet in New York.</p></blockquote>
<p>Es werden Reviere abgesteckt, wo und vor allem wann, ein Lehrer unterrichten darf, damit man sich ja nicht in die Quere kommt. Da kann es schon mal passieren, daß eine Yogastudiobesitzerin einer angestellten Lehrerin sagt, daß sie keine Vertretungsstunden bekommt, weil sie noch nicht dolle genug Licht ausstrahlen würde. Geht’s noch? Mir wurde mal vorgeworfen, daß ich zu luftig wäre. Nun, damit kann ich leben.</p>
<p>Warum eigentlich sollte es in der Yogawelt anders sein. Mittlerweile besteht diese ja auch zu 70 % aus untalentierten Schauspielern, Ex-PR Beratern und alternden Models. Da wird gekämpft. Um Werbedeals mit bekannten Yogamarken, Festivalauftritte, Kooperationen. Je mehr, desto besser. Es macht keinen Spaß. Es strengt mich an, dabei zuzusehen, wie alle versuchen, sich gegenseitig zu übertreffen. Gern dabei über Grenzen gehen, um ihr Ziel zu erreichen.</p>
<p>Ich finde es erschreckend, daß auch kaum einer mehr eine eigene Stimme besitzt. Wollen wir wirklich alle kleine sanfte Elena Browers werden? Es langweilt mich zu Tode, ständig mit Kopien konfrontiert zu werden. Es gibt nur noch selten Yogalehrer, die ihren eigenen Weg gehen. Das macht aber ihre Persönlichkeit aus. Ich finde es enorm wichtig, daß man seine eigene Stimme und Kreativität entwickelt. Sich nicht an andere ranhängt und schlimmstenfalls versucht, ihre Identität anzunehmen. Wir haben alle unfassbar viel Potenzial. Das verpufft, wenn wir es nicht anzapfen. Finde deine eigene Stimme. Schöpfe sie aus und höre auf, anderen nachzueifern. Merci.</p>
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		<title>Happy Shopping im Happy Mind Shop!</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 09:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>undine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mix]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Yoga Blog Happy Mind Magazine hat sich ein wenig vergrößert: Ab sofort gibt es im hauseigenen Shop Yoga Kleidung<span class="ellipsis black">&#8230;</span><span class="read-more"><a href="http://www.makeyourselfmove.de/mix/happy-shopping-im-happy-mind-shop/">Weiterlesen</a></span><!-- end of .read-more -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Yoga Blog <a href="http://www.happymindmagazine.de" target="_blank">Happy Mind Magazine</a> hat sich ein wenig vergrößert: Ab sofort gibt es im hauseigenen <a href="http://www.happymindmagazine.de/shop/" target="_blank">Shop</a> Yoga Kleidung zu kaufen! Shirts, Tops, Hoodies, Sweater &#038; Tanks findet ihr derzeit im (noch überschaubar gehaltenen) Sortiment.<br />
Die Happy Mind Crew hat sich entschlossen, nicht den OM &#038; Shanti Weg zu gehen, sondern setzt auf individuelle Lebensweisheiten auf ihren Klamotten, die natürlich allesamt Bio angebaut und Fair gehandelt sind.<br />
„Life is short, enjoy your Yogi Tea“ ist zum Beispiel eine davon. Derzeitiger Bestseller: Der „How to be happy“ Hoodie und das Yoga Shirt „Just Breathe Darling“.<br />
Außerdem könnt ihr dort selbstgemachten Yoga Schmuck kaufen: zarte Seidenarmbänder oder knallbunte Japa Mala Gebetsketten für Fashionista-Yoginis, die ihr Mantra gerne in Style rezitieren.</p>
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